Herausforderungen im Gebäudemanagement

Etagenbarrieren & isolierte Etageneinsätze: Ohne Gebäudeanbindung sind Roboter bei einer mehrstöckigen Reinigung auf manuelles Umsetzen durch Reinigungskräfte angewiesen.

Geschlossene Türen & Barrieren: Automatische Brandschutztüren, Glastüren oder Rolltore stoppen autonome Systeme im Tages- und Nachtbetrieb, wenn keine direkte Kommunikation besteht.

Heterogene Gebäudetechnik: In einem Portfolio treffen moderne, cloudfähige Smart-Building-Aufzüge oft auf ältere Bestandsaufzüge ohne digitale Schnittstelle.

Hohe Sicherheits- & Abnahmeanforderungen: Eingriffe in die Gebäudetechnik unterliegen strengen Vorgaben bezüglich Brandschutz, Aufzugszulassungen und IT-Sicherheit.

Warum IoT-Integration in der Gebäudetechnik hilft

Wir automatisieren Ihr Objekt vollständig. Über smarte Schnittstellen und IoT-Module kommuniziert der Roboter direkt mit der Gebäudetechnik: Unsere Serviceroboter können Rolltore, automatische Türen und Aufzüge selbstständig öffnen und nutzen. Das ermöglicht den Einsatz als vollwertigen Reinigungsroboter für mehrstöckige Verwaltungsgebäude, Kliniken, Hotels und Logistikkomplexe.

Ob moderne Aufzüge mit integrierter Cloud oder Bestandsanlagen: Über die passenden Lösungen lässt sich der Roboter nahtlos in bestehende Gebäudestrukturen integrieren. Der autonome Etagenwechsel für Roboter erfolgt dabei absolut zuverlässig und sicher – ob über direkte Cloud-Integration in Gebäuden oder per Anbindung über potenzialfreie Kontakte.

Die Integrations-Optionen im Überblick
1. Aufzugsintegration per Cloud

Ideal für moderne, vernetzte Gebäude. Die Kommunikation erfolgt direkt vom Roboter über das Internet an die Cloud des Aufzugsherstellers.

  • Voraussetzungen: Zuverlässige Internetverbindung (WLAN oder 4G) im gesamten Gebäude inklusive Aufzugskabine. Der Aufzug muss cloudfähig sein (entweder ist der Aufzug bereits in der Cloud oder der Aufzugshersteller bringt den Aufzug in die Cloud). Außerdem muss der Aufzugshersteller bereits eine passende Schnittstelle entwickelt haben. Spaltmaße zwischen den Aufzugstüren, sowie Kabinengröße (abhängig vom Robotermodell) müssen den Anforderungen entsprechen.
  • Vorteile: Diese Lösung ist zuverlässig, es gibt keinen Eingriff in das Steuerungssystem des Aufzugs, und bestehende Zulassungen und Prüfungen bleiben gültig.
  • Technische Details: Roboter kommunizieren via WLAN oder 4G mit der Cloud. Über die Cloud kommunizieren Roboter mit dem Aufzug.
  • Kostenstruktur:
    - Über KONE: Einmalig 599 € Set-Up + einmalig Installation vor Ort (Anfahrt + 4h Arbeit) + 30 € Servicegebühr / Monat.
    - Über Olivaw:
    Einmalig 1.000 € Set-Up + einmalig Installation vor Ort (Anfahrt + 4h Arbeit) + 130 € Service- & Cloudgebühr / Monat (zusätzlich zu bestehenden Olivaw-Gebühren).
2. Aufzugsintegration per Hardware-Modul

Die bewährte Lösung, um Aufzugsintegration für Serviceroboter ohne moderne Aufzugstechnik in nahezu jedem Bestandsaufzug zu realisieren.

  • Voraussetzungen: Vorausgesetzt wird eine Genehmigung und Abnahme des durch FENKA installierten LORA-Moduls des Serviceunternehmens die sich um die regelmäßige Wartung des Aufzugs kümmert. Spaltmaße zwischen den Aufzugstüren, sowie Kabinengröße (abhängig vom Robotermodell) müssen den Anforderungen entsprechen.
  • Vorteile: Kann in nahezu jedem Aufzug installiert werden. Eine Abnahme durch das Serviceunternehmen für die Aufzugswartung ist erforderlich.
  • Technische Details: Das Steuergerät wird an die potenzialfreien Kontakte der Aufzugssteuerung angeschlossen und simuliert den physischen Tastendruck eines Menschen. Auf jeder Etage werden RFID-Chips zur Ortung verbaut. Ein Modul deckt bis zu 9 Etagen ab.
  • Kostenstruktur: Einmalig 3.546 € + 30 € Servicegebühr / Monat.
3. Automatische Tür- & Rolltorsteuerung

Ermöglicht das autonome Passieren von Durchgängen, Schleusen und Glastüren im Objekt.

  • Voraussetzungen: Ein elektrischer Motor für die automatische Türöffnung muss vorhanden sein (kann bei Bedarf durch lokale Spezialisten nachgerüstet werden).
  • Vorteile: Das Modul ist CE-zertifiziert und entspricht allen europäischen Sicherheitsstandards.
  • Technische Details: Die Steuerung erfolgt direkt über eine lokale Bluetooth-Verbindung zwischen Roboter und Tür-Modul – ganz ohne zentrale Plattform oder Internetverbindung.
Fallstudie

Autonom über drei Etagen: Wie ein Reinigungsroboter bei M.S. Aufzüge selbstständig den Aufzug nutzt

Der Aufzug gilt als größte technische Hürde für den vollautonomen Robotereinsatz in mehrstöckigen Gebäuden. Bei M.S. Aufzüge zeigt der Pudu CC1, wie sich diese Herausforderung lösen lässt: Er reinigt eigenständig Erdgeschoss, 1. OG und 2. OG – inklusive selbstständigem Ein- und Ausstieg im Aufzug.

Täglich ab 18:00 Uhr übernimmt der Roboter rund 800 m² Bodenfläche, ohne den Tagesbetrieb zu stören. Möglich macht das eine analoge Aufzugsanbindung über potenzialfreie Kontakte – eine Lösung, die sich auch für ältere Aufzugsanlagen ohne Cloud-Anbindung eignet. Das menschliche Reinigungsteam wird dadurch nicht ersetzt, sondern gewinnt Zeit für Ecken, Kanten und anspruchsvollere Aufgaben.

Roboter

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Reinigungsroboter mit Vorkehrfunktion für kompakte Flächen
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Pudu CC1

Vielseitiger Preisleistungssieger
1600 qm
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PUDU MT1

Grobschmutz-Spezialist für Lagerhallen
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Modular
FAQs

Häufige Fragen rund um Roboter

Wie kommuniziert ein Reinigungsroboter mit dem Aufzug?
Die Kommunikation erfolgt je nach System auf zwei Wegen: Bei modernen Anlagen sendet der Roboter ein Signal via WLAN/4G an eine Cloud-Schnittstelle, die dem Aufzug den Fahrbefehl gibt. Bei älteren Aufzügen sendet der Roboter ein Signal an ein verbautes LoRa-Hardware-Modul, welches über potenzialfreie Kontakte den Aufzugsknopf elektronisch simuliert.
Funktioniert die Aufzugsintegration auch ohne moderne Cloud-Aufzugstechnik?
Ja. Über unser Hardware-Modul mit Aufzugsanbindung über potenzialfreie Kontakte lässt sich nahezu jeder bestehende Aufzug nachrüsten. Nach der Abnahme durch Ihren Aufzugswartungsdienst kann der Roboter bis zu 9 Etagen völlig autonom ansteuern.
Welche Voraussetzungen gelten für die automatische Türsteuerung?
Damit das CE-zertifizierte Bluetooth-Modul eine Tür ansteuern kann, muss diese über einen elektrischen Türantrieb (Motor) verfügen. Sollte noch kein Motor verbaut sein, kann dieser einfach durch einen lokalen Fachbetrieb nachgerüstet werden. Das Bluetooth-Modul selbst kostet einmalig 359 € und benötigt kein Internet.
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