Einführung

FENKA Robotics hat gemeinsam mit der Obermüller Gruppe eine Flotte autonomer Reinigungsroboter des Typs CC1 in einem Klinikbetrieb eingeführt. Ziel war es, dem akuten Fachkräftemangel in der Gebäudereinigung zu begegnen, die Reinigungsqualität in einem sensiblen Umfeld zu sichern und gleichzeitig die Basis für eine autonome Kliniklogistik zu legen.

Auf einen Blick

Kunde Obermüller Gruppe
Branche Gebäudereinigung im Gesundheitswesen
Einsatzort Krankenhaus mit 10 Stationen
Gereinigte Fläche ca. 5.000 m² täglich
Eingesetzte Systeme 2× autonomer Reinigungsroboter CC1 (Hartboden + textile Beläge)
Besonderheit Autonome Ansteuerung von Automatiktüren, Vorbereitung für Aufzugssteuerung
Ergebnis Personalentlastung, höhere Reinigungsfrequenz ohne signifikante Mehrkosten, hohe Akzeptanz im Klinikalltag

Ausgangslage: Fachkräftemangel und Kostendruck im Gesundheitswesen

Das Gesundheitswesen steht seit Jahren unter erheblichem wirtschaftlichem Druck – mit spürbaren Auswirkungen auf Kliniken und ihre Dienstleister. Eine der größten strukturellen Herausforderungen der Branche ist der akute Mangel an qualifiziertem Personal.

Körperlich schwere, monotone Tätigkeiten wie das stundenlange manuelle Reinigen kilometerlanger Krankenhausflure stoßen bei Arbeitnehmern zunehmend auf Ablehnung. Für die Firma Obermüller war der Einsatz autonomer Reinigungsrobotik daher die logische Konsequenz, um:

  • vorhandenes Reinigungspersonal spürbar von monotoner Arbeit zu entlasten,
  • eine gleichbleibend hohe Prozesssicherheit und Sauberkeitsqualität zu garantieren,
  • dem Auftraggeber Kostenvorteile und Mehrleistungen wie zusätzliche Reinigungsläufe zu ermöglichen.

Obermüller beobachtete den Markt für Gebäudereinigungsroboter bereits seit 2019. Als das Unternehmen 2025 ein neues Klinikobjekt übernahm, suchte die Geschäftsführung gezielt nach einem ganzheitlichen Robotik-Partner.

„Uns war neben dem Roboter an sich wichtig, dass ein starkes Netzwerk dahintersteht – für den Service, aber auch ein Kompetenznetzwerk für die Einrichtung und Betreuung. FENKA hat diese Anforderungen voll erfüllt, ist bundesweit tätig und garantiert schnelle Reaktionszeiten.“ — Thorsten Müller, geschäftsführender Gesellschafter, Obermüller Gruppe

Die Lösung: Autonome Reinigungsroboter CC1 im Flotteneinsatz

Für die tägliche Reinigung von rund 5.000 m² Klinikfläche hat FENKA Robotics ein Flotten-Setup aus zwei autonomen Reinigungsrobotern konzipiert:

  • 1× CC1 für Hartböden
  • 1× CC1 für textile Beläge

Damit deckt die Roboterflotte unterschiedliche Bodenbeläge im Klinikalltag zuverlässig und ohne manuellen Wechsel der Reinigungsgeräte ab.

Intelligente Gebäudeintegration: Autonome Türsteuerung

Pudu CC1 Reinigungsroboter nach Türöffnung



Damit die Roboter im Krankenhausalltag wirklich autonom arbeiten können, hat FENKA Robotics die vorhandene Gebäudeinfrastruktur aufgerüstet. Automatiktüren unterschiedlichster Hersteller wurden mit eigens entwickelten Steuerungseinheiten nachgerüstet:

  1. Der Roboter fährt selbstständig vor die Tür.
  2. Er kommuniziert drahtlos mit dem FENKA-Steuerungsmodul.
  3. Die Tür öffnet sich automatisch.
  4. Der Roboter wechselt eigenständig – ohne menschlichen Eingriff – zwischen den zu reinigenden Flächen.

Aktuell bereitet FENKA Robotics zusätzlich die Einbindung der Aufzugssteuerung vor, um Obermüller künftig stockwerksübergreifende Autonomie zu ermöglichen.


Ergebnisse für die Obermüller Gruppe

Durch die Kombination aus Hardware, Software und persönlicher Betreuung durch FENKA Robotics konnte Obermüller konkrete operative Ergebnisse erzielen:

Personalentlastung: Das Reinigungsteam wird nachhaltig von monotonen Aufgaben befreit und gewinnt Freiraum für anspruchsvolle Detailarbeit.

Qualität & Prozesssicherheit: Höhere Kontinuität und ein durchgehend gepflegtes Erscheinungsbild durch mühelose Zweit- oder Drittreinigungen – besonders wirkungsvoll in der Wintersaison.

Wirtschaftlichkeit: Steigerung der Reinigungsfrequenz inklusive Feiertags- und Wochenend-Service, ohne signifikante Mehrkosten für den Kunden. Ersparnisse von über 20.000 € jählrlich.

Pudu CC1 Roboter auf dem Weg zur Servicestation


Akzeptanz im Klinikalltag: Der Faktor Mensch

Technologie funktioniert nur, wenn die Menschen sie akzeptieren. Um Vorbehalte und Unsicherheit von Anfang an zu vermeiden, begleiteten die FENKA-Expertinnen und -Experten die Roboter in den ersten Einsatztagen gemeinsam mit der Obermüller-Geschäftsleitung direkt auf den Stationen.

Durch aktiven Dialog mit Pflegekräften und Patientinnen und Patienten sowie eine feinfühlige Anpassung der Fahrzeiten entstand maximale Transparenz – und eine außergewöhnlich hohe Akzeptanz im Klinikbetrieb.

Ausblick: Der nächste Schritt zur autonomen Kliniklogistik

Die von FENKA Robotics installierte digitale Infrastruktur – insbesondere die Tür- und künftige Aufzugssteuerung – dient Obermüller bereits heute als Fundament für den nächsten Innovationsschritt.

In einem Krankenhaus mit 10 Stationen fallen täglich hunderte wiederkehrende Transportwege an, etwa für Verpflegung, Schmutzwäsche oder Müll. Gemeinsam mit Obermüller erweitert FENKA Robotics das Projekt daher Schritt für Schritt: Erste Projekte zur Einbindung autonomer Transportroboter für die Kliniklogistik laufen bereits.

Fazit

„An dem Einsatz von Robotik für körperlich anstrengende und monotone Tätigkeiten kommt in den nächsten Monaten keiner mehr vorbei. Wichtig ist, dass man einen Kompetenzpartner wie FENKA Robotics an der Seite hat, damit das Projekt von Anfang an richtig läuft – denn Stückwerk bringt weder Ergebnisse noch Akzeptanz.“— Thorsten Müller, Obermüller Gruppe
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