Einführung

Ein Anwendungsbereich der Robotik, der rasant an Bedeutung gewinnt, ist das automatisierte Transportwesen. Moderne Lieferroboter entlasten Personal, optimieren interne Logistikprozesse und bieten maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen. Ob für die Gastronomie, die Industrie, Lagerhallen oder Krankenhäuser – für nahezu jeden Einsatzzweck gibt es das passende Modell. In diesem Ratgeber stellen wir Ihnen die führenden Transportroboter vor und zeigen, welcher Roboter für Ihre Aufgaben am besten geeignet ist.

1. Pudu T300: Kraftpaket für die Industrielogistik

Der T300 wurde speziell für den schwere Materialtransport in industriellen Produktionsumgebungen und Lagerhallen entwickelt. Als robuster Fahrroboter (AMR) übernimmt er den Transport schwerer Bauteile und Güter zuverlässig.

  • Traglast: Bis zu 300 kg schwere Lasten
  • Systemintegration: Dank umfangreicher Software- und Hardwareschnittstellen lässt sich der T300 nahtlos in bestehende ERP- und WMS-Systeme einbinden.
  • Smart Building / IoT: Über IoT-Schnittstellen kommuniziert der Roboter direkt mit automatisierter Gebäudetechnik (z. B. automatische Tor- und Aufzugssteuerung).
  • Bedienung: Einfache Handhabung über ein intuitives Touchscreen-Display.

Ideal für: Produktionsbetriebe, Logistikzentren und Lagerhallen.

💡 Unser Geheimtipp für noch höhere Leistungsanforderungen:Müssen in Ihrem Betrieb noch schwerere Lasten bewegt werden? Dann ist der Pudu T600 die perfekte Upgrade-Lösung. Als großer Bruder des T300 meistert er eine beeindruckende Nutzlast von bis zu 600 kg. Zudem ist der T600 flexibel auch als Underride-Variante erhältlich, um Transportgestelle und Regale vollautomatisch zu unterfahren, anzugeben und zu bewegen.Geheimtipp:

2. Pudu BellaBot Pro: Der beliebte Allrounder für Gastronomie & Pflege

Der BellaBot gehört zu den weltweit am häufigsten eingesetzten Servier- und Transportrobotern. Dank seines sympathischen Designs und seiner hohen Zuverlässigkeit ist er ein echter Sympathieträger – nicht nur in Restaurants, sondern auch in der Medizinbranche.

  • Kapazität: 4 großzügige Tabletts für den parallelen Transport verschiedener Materialien.
  • Vielseitige Einsatzorte: Neben der Gastronomie und Hotellerie bringt der BellaBot in Krankenhäusern und Pflegeheimen eigenständig Medikamente, Instrumente oder Mahlzeiten direkt zu den Stationen.
  • Personalentlastung: Übernimmt zeitraubende Laufwege, sodass sich Ihre Mitarbeiter wieder voll auf die Betreuung von Gästen und Patienten konzentrieren können.

Was kostet der BellaBot?

Für maximale Flexibilität bieten wir attraktive Kauf- und Mietoptionen:

  • Miete im Rundum-Sorglos-Paket: Ab 399 € / Monat
  • Kaufpreis: 16.499 € (zzgl. MwSt.)

3. Pudu FlashBot: Der smarte Gebäudelieferant mit Aufzugsanbindung

Der FlashBot ist die optimale Lösung für den autonomen Materialtransport über mehrere Stockwerke hinweg. Als verschlossener Gebäudeservierroboter sorgt er für eine sichere und kontaktlose Zustellung.

  • Flexibler Innenraum: Ausgestattet mit 2 bis 4 anpassbaren Fächern für unterschiedlichste Frachtgrößen.
  • Autonome Navigation: Dank fortschrittlicher Sensorik erkennt und umfährt er Hindernisse und Passanten zuverlässig.
  • IoT-Gebäude-Kommunikation: Der FlashBot verbindet sich mit der Gebäudeinfrastruktur und nutzt eigenständig Aufzüge, um Waren sicher in andere Etagen zu transportieren.

Ideal für: Mehrstöckige Hotels, Bürokomplexe, Kliniken und Laborumgebungen.

4. Pudu KettyBot: Transport und Werbefläche in einem

Der KettyBot ist die perfekte Kombination aus funktionellem Lieferroboter und auffälligem Marketing-Tool.

  • Tragkraft: Befördert bis zu 30 kg Zuladung.
  • Integriertes Werbedisplay: Großes Front-Display zur Anzeige von Angeboten, Begrüßungen, Menükarten oder Eigenwerbung.
  • Kompakte Bauweise: Dank seiner schlanken Form meistert er selbst sehr enge Gänge und stark frequentierte Zonen mühelos.

Ideal für: Einzelhandel, Einkaufszentren, Messen und Gastronomiebetriebe.

‍

Welcher Lieferroboter passt zu Ihrem Unternehmen?

Die Wahl des richtigen Transportroboters hängt von Ihren spezifischen Anforderungen ab:

  1. Für die Schwerlast-Industrie: Der T300 überzeugt mit 300 kg Traglast und Schnittstellenanbindung.
  2. Für Service & Pflege: Der BellaBot entlastet Serviceteams und Pflegepersonal nachhaltig.
  3. Für mehrstöckige Gebäude: Der FlashBot ist dank Aufzugsanbindung die beste Wahl.
  4. Für Marketing & Transport: Der KettyBot vereint Logistik mit Kundenservice und Werbewirkung.

Möchten Sie erfahren, wie ein Transportroboter Ihre Betriebskosten senken und Arbeitsabläufe optimieren kann? Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung oder testen Sie unsere Roboter direkt vor Ort in Ihrem Betrieb!

‍

Ratgeber

Weitere Artikel

Reinigungsroboter im Pflegeheim: Case Study DOREAFamilie Seesen
Reinigungsroboter im Pflegeheim: Case Study DOREAFamilie Seesen
16.10.2026

Reinigungsroboter im Pflegeheim: Case Study DOREAFamilie Seesen

Die DOREAFamilie setzt in ihrer Einrichtung in Seesen (Harzvorland) den autonomen Reinigungsroboter PUDU CC1 von FENKA Robotics ein. Er reinigt täglich 2.330 m² in vier Gebäudeteilen und entlastet das Hauswirtschaftsteam spürbar. Laut Modellrechnung liegen die Kosten bei 638 € Monatsmiete statt 3.495 € für die manuelle Reinigung – eine Ersparnis von rund 82 %.

Auf einen Blick

KundeDOREAFamilie, Einrichtung Seesen
BranchePflege / stationäre Pflegeeinrichtung
AnsprechpartnerBurkhard Schaefer (Bereichsleiter), Angela Farabella (Leitung Hauswirtschaft)
EinsatzortSeesen (Harzvorland): Flure, Aufenthaltsbereiche und Pflegezonen in vier Gebäudeteilen
Gereinigte Fläche2.330 m² täglich in vier Gebäudeteilen
Eingesetztes System1× autonomer Reinigungsroboter PUDU CC1 (Saugen, Scheuersaugen, Wischen)
ModellMiete über 48 Monate: 638 € pro Monat, all-in inkl. Full-Service
BesonderheitUrsprünglich nur nachts geplant, läuft inzwischen auch tagsüber im Bewohnerbetrieb
ErgebnisErsparnis von rund 2.857 € pro Monat (ca. 82 %) in der Modellrechnung, tägliche statt zweitägliche Reinigung, Entlastung des Teams, positive Resonanz der Bewohnerinnen und Bewohner
Reinigungsroboter in der Produktion: Case Study Wurm Schaltanlagenbau
Reinigungsroboter in der Produktion: Case Study Wurm Schaltanlagenbau
15.10.2026

Reinigungsroboter in der Produktion: Case Study Wurm Schaltanlagenbau

FENKA Robotics hat gemeinsam mit Wurm Schaltanlagenbau eine Kombination aus PUDU CC1 und MT1 im Produktionsumfeld eingeführt. Das Ergebnis: Der wöchentliche Reinigungsaufwand durch Mitarbeitende sank von rund 5 Stunden auf nur noch 1 Stunde – bei gleichzeitig höherer und gleichbleibender Grundsauberkeit.

Auf einen Blick

‍

Kunde Wurm Schaltanlagenbau
Branche Produktion / Schaltanlagenbau (Metallverarbeitung)
Ansprechpartner Roland Theil, Logistikleiter (verantwortlich für den Bereich Reinigung)
Einsatzort Produktionsumgebung mit Metallspänen, Kabelresten und hohem Verschmutzungsgrad
Eingesetzte Systeme MT1 (Kehrroboter) für Grobschmutz + CC1 (Wischroboter) für die Feinreinigung
Einsatzrhythmus Zweimal täglich je eine Stunde, im laufenden Betrieb
Wartungsaufwand Nur alle zwei Wochen kleinere Wartung (z. B. Filterreinigung)
Ergebnis Reinigungsaufwand von ca. 5 auf 1 Stunde/Woche reduziert, gleichbleibende Grundsauberkeit, keine Unfälle oder Schäden
Autonome Gebäudereinigung im Krankenhaus: Case Study Obermüller
Autonome Gebäudereinigung im Krankenhaus: Case Study Obermüller
15.10.2026

Autonome Gebäudereinigung im Krankenhaus: Case Study Obermüller

FENKA Robotics hat gemeinsam mit der Obermüller Gruppe eine Flotte autonomer Reinigungsroboter des Typs CC1 in einem Klinikbetrieb eingeführt. Ziel war es, dem akuten Fachkräftemangel in der Gebäudereinigung zu begegnen, die Reinigungsqualität in einem sensiblen Umfeld zu sichern und gleichzeitig die Basis für eine autonome Kliniklogistik zu legen.

Auf einen Blick

Kunde Obermüller Gruppe
Branche Gebäudereinigung im Gesundheitswesen
Einsatzort Krankenhaus mit 10 Stationen
Gereinigte Fläche ca. 5.000 m² täglich
Eingesetzte Systeme 2× autonomer Reinigungsroboter CC1 (Hartboden + textile Beläge)
Besonderheit Autonome Ansteuerung von Automatiktüren, Vorbereitung für Aufzugssteuerung
Ergebnis Personalentlastung, höhere Reinigungsfrequenz ohne signifikante Mehrkosten, hohe Akzeptanz im Klinikalltag